Autor, 28, ist zutiefst verwirrt, hat aber klare Momente. Liebt den Tanz auf der Klinge – irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn.

Klare Worte im edlen Gewand? Binsenweisheiten und andere Absurditäten, die Welt gefiltert durch meinen Kopf. Kurzgeschichten, Gedichte und ein paar begonnene Bücher. Vegetarier, Hipster, Politik, Feminismus und dann auch noch Sport. Kein Wunder, dass irgendwann das Sieb verstopft. Lesen Sie meinen Blog! Und wer gießt eigentlich meine Pflanzen?

Mein Zukunfts-Ich, bei der Einlieferung in die Psychiatrie



Die großen und kleinen Fragen dieser Welt. Niemand kann sie abschließend beantworten? Ich auch nicht. Aber der Weg ist das Ziel.

Und je weiter die Gedanken schweifen, desto mehr Verbindungen ergeben sich – wohin auch immer sie führen. Manchmal ins Nichts, und außer einem großen Seufzen bleibt nichts zu sagen. Und doch bleibt so vieles unausgesprochen. Manchmal führen sie zu neuen Erkenntnissen, rütteln an alten Gewissheiten. Und meistens beißt sich irgendwo die Katze in den Schwanz. Aber solange es die Reise wert war, kommt das Vergnügen schon mal nicht zu kurz. Denn den Spaß kann dir keiner nehmen. Nur du selbst.

Es kann immer weitergehen. Und genau darin liegt die Magie.



Was soll das Ganze eigentlich?

Ganz einfach: Irgendwann fragte ich mich, wo ich eigentlich mit dem ganzen Kram, den ich tagein tagaus in mein Notizbuch kritzle, hinwill. Nachdem ich ein paar Texte erfolgreich entziffert hatte, war mir klar: Das gehört in eure Köpfe. In fremde Köpfe. In vertraute Köpfe. Es muss raus. Es soll als Futter dienen, für Leute, die Nahrung für die grauen Zellen brauchen. Die das Leben, seine Geschichten lieben. Und nebenher herzhaft lachen wollen. Ob über mich, die Welt oder vielleicht sogar sich selbst, mir soll’s recht sein.

Der geneigte Blog-Leser findet hier ein bisschen von allem, aber nie das gleiche. So weit kann ich mich aus dem Fenster lehnen, denn zu so etwas bin ich überhaupt nicht fähig. Eher würde ich den kompletten Blog löschen und den Laptop unten in den Innenhof schmeißen. Danach müsste ich mich mal wieder bei den Nachbarn entschuldigen, aber was soll’s.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, lasse ich einfach alles raus. Ein schönes Ventil, das mir hilft ein paar Gedanken durchzulüften und die nicht ganz klaren Momente von den klaren zu unterscheiden. Oder festzustellen, dass die weniger klaren eigentlich die schöneren waren. Sind. Sein werden. Kommt darauf an.

Und vielleicht sind meine Geschichten dem Einen oder Anderen eine Stütze in schwierigen Zeiten, willkommene Lektüre für ruhige Momente oder Stein des Anstoßes für inspirierende Gedanken – oder für Langeweile und vernichtende Kritik. Es wäre mir eine Ehre.