Wer bist du, die mich

springen lässt über meinen Schatten?

Steh am Rande des Kraters

und lass mich fallen

in ungewisse Tiefen

Bereit mich zu versengen

in der Glut deiner verborgenen Ströme

aus flüssigem Gestein

Was mag mich erwarten

auf der anderen Seite?

Erhebe mich über den Zweifel

und schaue geringschätzig

auf ihn herab

Er spiegelt Möglichkeiten

ungewiss, doch 

voller Chancen

auf Veränderung

Warum spür ich nicht mehr

Angst bis in die Fingerspitzen?

Weder treibt sie mich

noch hält sie mich zurück

Glaube an eine Verbindung,

die tiefer ist als mein Verstand,

tiefer als mein Verständnis,

tiefer als mein Unverständnis

lässt mich sicher landen

Wie lange wird er dauern

der Fall ins gewisse Ungewisse?

Zeit hat schon lange

Ihre Bedeutung verloren

Wenn du mich willst

und ich dich

führt kein Weg vorbei

an den Abgründen

unserer Furcht

FelixRudolf Herzensangelegenheiten

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