Wer bist du, die mich
springen lässt über meinen Schatten?
Steh am Rande des Kraters
und lass mich fallen
in ungewisse Tiefen
Bereit mich zu versengen
in der Glut deiner verborgenen Ströme
aus flüssigem Gestein
Was mag mich erwarten
auf der anderen Seite?
Erhebe mich über den Zweifel
und schaue geringschätzig
auf ihn herab
Er spiegelt Möglichkeiten
ungewiss, doch
voller Chancen
auf Veränderung
Warum spür ich nicht mehr
Angst bis in die Fingerspitzen?
Weder treibt sie mich
noch hält sie mich zurück
Glaube an eine Verbindung,
die tiefer ist als mein Verstand,
tiefer als mein Verständnis,
tiefer als mein Unverständnis
lässt mich sicher landen
Wie lange wird er dauern
der Fall ins gewisse Ungewisse?
Zeit hat schon lange
Ihre Bedeutung verloren
Wenn du mich willst
und ich dich
führt kein Weg vorbei
an den Abgründen
unserer Furcht